Wie alles begann ...

So fing alles an

Nach einem Erste-Hilfe-Lehrgang für den Treckerführerschein im Gerätehaus des Löschzuges Amelsbüren der Freiwilligen Feuerwehr Münster interessierten sich einige Jugendliche im Alter von 15 Jahren sehr für die Feuerwehr.
So ging es weiter
Da weder für den Löschzug Amelsbüren noch für die benachbarten Löschzüge Loevelingloh und Mecklenbeck eine Jugendfeuerwehrgruppe existierte, lud man diese Jugendlichen einmal im Monat zu einem inoffiziellen Dienstabend ein. Um sie für die Feuerwehr weiterhin zu motivieren, verliefen diese Dienstabende immer eine Stunde parallel zu den offiziellen Dienstabenden des Löschzuges Amelsbüren.

Wie wurde es zu einer richtigen Gruppe der Jugendfeuerwehr?

Aufgrund verstärkter Nachfragen zur Jugendfeuerwehr trafen sich dann Thorsten Hintemann im August 2005 die Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehren Amelsbüren, Loevelingloh und Mecklenbeck mit dem Stadtjugendfeuerwehrwart, um die Gründung der Jugendfeuerwehr Münster Gruppe 6 zu besprechen.
 
Die offizielle Gründung fand dann am 05.09.2005 in Amelsbüren statt. Zu diesem Zeitpunkt gehörten der Gruppe 4 Jugendliche an. Inzwischen besteht die Gruppe aus 25 Jugendlichen und 13 Jugendwarten aus den Stadtteilen Amelsbüren, Loevelingloh und Mecklenbeck.
Wie sind die Dienstabende organisiert ?

Die Dienstabende werden immer abwechselnd an den verschiedenen Standorten durchgeführt und finden jeden zweiten und vierten Montag im Monat von 17:30 Uhr bis 20:15 Uhr statt.

Wen sucht die Gruppe 6 ?

Wir suchen Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 18 Jahre.

 

Wer organisiert die Dienstabende ?

Die Dienstabende werden von den Jugendwarten organisiert.

Der Ausbildung findet im Wechsel immer an den Gerätehäusern der 3 Löschzüge statt.

Je Standort (Amelsbüren, Loevelingloh und Mecklenbeck) ist immer mindestens ein Jugendwart da, der die Jungendliche mit dem Feuerwehrauto zu den anderen Standorten fährt.

Treffpunkt ist also immer das örtliche Feuerwehr-Gerätethaus.

Wie sind die Jugendwarte ausgebildet ?

Alle Jugendwarte sind aktive Feuerwehrleute. Auch in unserer Gruppe haben wir Feuerwehrfrauen, die als Jugendwart in der Jugendfeuerwehr tätig sind und u.a. als Ansprechpartner für Mädchen da sind.

Damit ein(e) Feuerwehrmann/-frau im Jugendbereich der Feuerwehr tätig sein darf gibt es dort Auflagen:

  1. Ein erweitertes Führungszeugnis muss vorliegen.
  2. Die JuLeCa (Jugend-Leiter-Card) muss vorhanden sein.
  3. Muss aktiv in der Feuerwehr sein.

Durch die Feuerwehrausbildung an sich, ist auch jeder Jugendwart der Ersten Hilfe mächtig.

Sollte etwas bei der Jugendfeuerwehr passieren, glauben Sie es uns, wir haben immer den schnellsten Draht zur Leitstelle ;-)

 

Was erwartet mich oder mein Kind ?

Die Jugendfeuerwehr ist sehr vielfältig. 

Die Verteilung zwischen feuerwehrtechnischen Dienst und Spiel/Sport liegt derzeit etwa bei 70% zu 30%.

Zum feuerwehrtechnischen Dienst gehört folgendes:

  • Erlernen von theoretischen Wissen
    • z.B. klassicher 3-Satz bei der Schaummittelberechnung  (gute Vorbereitung für die Mathearbeit)
    • Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG). 
    • Unfallverhütungsvorschriften
  • Kartenkunde
  • praktische Ausbildung, wie:
    • Aufbau eines Löschangriff
    • Bedienung der Feuerwehrpumpen
    • Funkausbildung (ja sogar direkt mit der Leitstelle)
    • Erste Hilfe
    • Knoten & Stiche

Zu den restlichen Themen gehören:

  • teambildende Vertrauenspiele
  • Sport, z.B. Üben für die Leistungspange 
  • Drogen und Suchtprävention

... und und und ....

Fazit: Langeweile wird aus dem Wortschatz der Jugendlichen gestrichen ;-)

 

Versicherung und Kosten

Versicherung

Beim ersten Schnupperabend schon werden wir die Daten der Kinder erheben.

Das ist notwendig, damit sie ab dem ersten Tag durch die Feuerwehrunfallkasse versichert sind.

Alles was also auf dem Weg zum Dienstaben, der Dienst selbst, sowie der Rückweg sind versichert.

Kosten

Beiträge

2005 wurde in der Gruppe 6 beschlossen, dass wir für jeden Jugendlichen einen Jahresbeitrag  bis zu 30 € kassieren, falls es notwendig ist.

Und jetzt das unglaubliche ...

Das Geld ist in allen Jahren noch NIE eingesammelt worden, da die Gruppe 6 sich u.a. durch die Tannenbauaktion selbst verwaltet.

Schutzkleidung

 

Sobald ein Jugendlicher offiziell in die Gruppe aufgenommen wurde, wird er bei der Kleiderkammer der Berufsfeuerwehr komplett ausgestattet. Hierzu gehört ein Helm, eine Latzhose, ein Hemd, ggf. ein Pullover und ein T-Shirt, eine Sommerjacke, eine Winterjacke, ein Gürtel, sowie Schuhe mit Stahlkappen.

Auch hierfür entstehen keine Kosten.

Des weiteren besorgt die Gruppe 6 für den Winter immer Wollmützen und Pullover mit dem Logo der Gruppe 6.

Dieses wird aus der eigenen Kasse bezahlt.

 

 

Umgang mit Problemen

Bei der Feuerwehr ist Vertrauen eines der wichtigsten Voraussetzungen um im Einsatz erfolgreich zu sein.

Diese Mentalität versuchen wir den Jugendlichen sehr früh beizubringen.

 

Probleme, und glauben sie es uns gibt es in dem Altersabschnitt genug, werden erst versucht innerhalb der Gruppe zu lösen.

Diese Probleme können mannigfaltig sein. Sie gehen von Streit mit anderen Jugendlichen, Unstimmigkeiten mit den Jugendwarten oder auch private Probleme.

Wenn das Vertrauen so groß ist, dass man mit uns über alles reden kann, haben wir wohl alles richtig gemacht.

 

Nichts desto trotz wird es manchmal dazu kommen, dass ein gewisser Grad überschritten ist.

Sollte dieser Punkt überschritten sein, so scheuen wir uns auch nicht davor die Erziehungsberechtigten in die Problemlösung mit einzubeziehen.

 

Jugendgruppenwart

  Marcus Schulze Wilbrenning

  Löschzug: LZ Loevelingloh

 

Marcus Schulze Wilbrenning

stv. Jugendgruppenwart

  Uwe Kleine-Bösing

  Löschzug: LZ Mecklenbeck

 

Foto

 


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